Durchgängige Markierungslösungen aus einer Hand

Was Anwender immer häufiger fordern

Auch im Schaltschrank- und Anlagenbau sollen Fertigungsprozesse effizienter und wirtschaftlicher werden - tagtäglich werden Maßnahmen eingeleitet, um interne Abläufe zu optimieren. Der Prozess der Kennzeichnung von Anlagen und deren Komponenten ist hier ein wichtiger Ansatzpunkt - eine umfassende Markierungslösung von nur einem Anbieter hat ein hohes Potenzial.


Verkomplizierte Abläufe, ineffiziente Systeme und veraltete Technologien torpedieren das Ziel optimierter Prozesse vielfach. Zudem ist eine kundenindividuelle Massenproduktion - gern auch als Mass Customization bezeichnet - im Schaltschrank- und Anlagenbau längst keine Randerscheinung mehr. Dieser Trend wird sich verstärken, da er den Unternehmen klare Vorteile bietet und damit deren Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Allerdings gilt es dabei in Betracht zu ziehen, dass sich die Komplexität der Produktionsprozesse aufgrund der erschwerten Standardisierbarkeit von Komponenten deutlich erhöht. Besonderes Gewicht hat diese Erkenntnis vor dem Hintergrund, dass alle relevanten Komponenten und Bauteile bis zur Endmontage eine individuelle und fachgerechte Markierungslösung erfordern. Benötigen bereits mittelgroße Schaltschränke im Anlagenbau bis zu 100 unterschiedliche Arten der Betriebsmittelkennzeichnung. Ein gutes Praxisbeispiel liefert die Herstellung von Typenschildern zur eindeutigen Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen. Ein Typenschild muss zunächst exakt zum Aufgabenbereich der jeweiligen Maschine oder Anlage passen. Es muss widerstandsfähig sein gegenüber mechanischen und chemischen Belastungen, und es muss allen zu erwartenden Einflüssen wie Licht, Hitze, Kälte und Witterung standhalten. Materialien und Ausführung sollten deshalb so beschaffen sein, dass alle Beschriftungen bei üblichen Betriebsbedingungen dauerhaft gut lesbar bleiben. Typenschilder werden daher häufig aus eloxiertem Aluminium oder Edelstahl und manchmal auch aus Kunststoff hergestellt. Hat man diesen Anspruch bei allen Betriebsmittelkennzeichnungen, wird schnell klar, wie vielfältig eine vollständige und fachgerechte kundenindividuelle Anlagenkennzeichnung ist. In Anbetracht der zahlreichen Anforderungen und der hohen Varianz der Kennzeichnungen empfiehlt sich ein gut aufeinander abgestimmtes Markierungssystem, das zudem leicht zu bedienen ist.

Das Problem mit der steigenden Komplexität

Kundenindividuelle Massenproduktionen von Anlagen und der daraus resultierende Bedarf an spezifischer industrieller Kennzeichnung können die Komplexität innerhalb des Planungs- und Fertigungsprozesses schnell in die Höhe treiben. Abhängig vom jeweiligen Auftrag muss der Planungsverantwortliche zunächst die richtige Betriebsmittelkennzeichnung spezifizieren. Dann müssen die benötigten Kennzeichnungsschilder im Fertigungsprozess mithilfe der richtigen Drucktechnologie produziert und appliziert werden. Das Angebot an industriellen Drucksystemen am Markt ist breit gefächert: Thermotransfer-, Inkjet-, Laser-, Gravur- oder Plottechnik sind die vorherrschenden Markierungstechniken. Um die Fertigung der Kennzeichnungsschilder so effizient und kostengünstig wie möglich zu gestalten, sollte das ausgewählte Drucksystem die Arbeit immer auch deutlich vereinfachen. Bei der industriellen Markierung hat der Begriff der Einfachheit unterschiedliche Facetten - wirklich einfach ist eine Markierungslösung nur dann, wenn sie fünf Kriterien erfüllt:

  • • Sie sollte mithilfe nur einer Software kontrollierbar sein - insbesondere wenn unterschiedliche Drucktechniken verwendet werden.
  • • Sie muss einen durchgängigen Datenfluss von der Planung bis in die Fertigung ermöglichen.
  • • Sie muss leicht und intuitiv zu bedienen sein und mögliche Anwenderfehler frühzeitig erkennen und verhindern.
  • • Sie muss ein breit gefächertes Materialprogramm verarbeiten können.
  • • Sie muss das Markierungsmaterial schnell und ohne lange Wartezeiten bedrucken können.

Wer diese fünf Punkte bei der Auswahl seiner Markierungslösung berücksichtigt, reduziert die Komplexität im Betrieb und erzielt hohe Produktivitätsgewinne.

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Phoenix Contact-Lösung

Phoenix Contact bietet mit der Produktfamilie 'Marking system' eine durchgängige industrielle Markierungslösung aus einer Hand. Sie hilft dem Anwender, die Komplexität im Fertigungsprozess zu reduzieren und somit direkt Kosten einzusparen. Anwender können mit nur einer Software auch mehrere unterschiedliche Drucksysteme und Drucktechniken verbinden und über 3.000 Markierungsmaterialien verarbeiten. Das System zielt in seiner Vollständigkeit auf die Vereinfachung des Markierungsprozesses. So erlaubt die neue Planungs- und Markierungs-Software Project complete einen durchgängigen Datenfluss von der Planung bis in die Fertigung. Anpassbare Menüleisten und eine individualisierbare Benutzeroberfläche gestalten den Planungsprozess intuitiv. Die Drucksysteme von Phoenix Contact verfügen über eine leicht bedienbare Benutzerschnittstelle. So bieten etwa der UV-LED-Farbdrucker Bluemark ID Color, der portable Thermotransferdrucker Thermomark Prime sowie der Desktop-Laserdrucker Topmark Neo ein 7-Zoll-Touchscreen zur einfachen Dateneingabe als Schnittstelle zur Markierungs-Software. Um applikationsspezifische Anlagen fachgerecht herzustellen, benötigen Anwender zudem recht unterschiedliche Kennzeichnungsmaterialien. Hier bietet Phoenix Contact eine vielfältige Materialauswahl: Schilder ganz unterschiedlicher Form aus Kunststoff oder Metall sowie unterschiedliche Etiketten. Insgesamt bietet das Unternehmen zehn unterschiedliche Drucksysteme, die das Beschriftungsmaterial verarbeiten.

Fazit

Um die steigende Komplexität im Anlagenbau zu reduzieren, bedarf es einer industriellen Markierungslösung - am besten aus einer Hand. Von der virtuellen Planung der Markierungen bis zu deren Installation ermöglichen Phoenix Contacts Planungs- und Markierungssoftware, verschiedene Beschriftungssysteme sowie die große Auswahl unterschiedlicher Markierungsmaterialien einen unkomplizierten und durchgängigen Kennzeichnungsprozess. Innovative Drucksysteme wie der Bluemark ID Color eröffnen dem industriellen Anwender zudem neue Optionen - etwa den hochwertigen Farbdruck auf unterschiedlichen Markierungsmaterialien.

Leistungsstark im industriellen Umfeld

Mit der neuen Druckergeneration Bluemark ID stellt Phoenix Contact eine All-in-one-Lösung für die professionelle Kennzeichnung vor. Der umweltfreundliche UV-LED-Drucker ist einfach zu bedienen und verarbeitet das größte Materialprogramm, das der Markt bereithält. Mit dem neuen Bluemark ID Color nutzen Anwender alle Möglichkeiten des Farbdrucks. Bluemark ID-Systeme bieten folgende Vorteile:

• CMYK-Farbdruck in hoher Auflösung

• Intuitive Bedienung über integriertes Touch-Display

• Kunststoff- und Metallkennzeichnungen für jede

Anwendung

• Hohe Druckgeschwindigkeit dank automatischer

Abstapelfunktion

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