Bildverarbeitungsplattform für intuitives grafisches Programmieren

Intuitives Parametrieren

Die Visionplattform nVision löst die Grenze zwischen klassischer Smart-Kamera- und PC-HochsprachenProgrammierung auf und erlaubt ein intuitives grafisches Programmieren.


Kunden erwerben mit nVision, einer visuellen Entwicklungsumgebung für die industrielle Bildverarbeitung zum Lokalisieren, Identifizieren, Prüfen und Messen, exakt auf ihren Einsatzbedarf abgestimmte Runtime-Lizenzen.
Bild: Di-Soric Solutions GmbH & Co. KG

Bei aktuellen Bildverarbeitungsprojekten geben die hohe Komplexität sowie zeitliche Zwänge den Takt vor. Mit der Bildverarbeitungsplattform nVision steht nun den Anwendern in unterschiedlichen Industriezweigen eine Komplettlösung zur Verfügung. Die Bildverarbeitungssoftware ist bereits seit Jahren Bestandteil zahlreicher di-soric Solutions Projektlösungen. Einmal erstellte Funktionsblöcke können gespeichert und wiederverwendet werden. Anwender schätzen vor allem die Flexibilität sowie kürzeste Programmier- und Inbetriebnahmezeiten. Mit auf den jeweiligen Einsatzbedarf abgestimmten Runtime-Lizenzen erwerben Kunden ein individuell zugeschnittenes Softwarepaket. Seit Jahresbeginn ist die neue di-soric Imaging (ehemals Impuls Imaging) mit Sitz im bayrischen Türkheim Teil der di-soric Gruppe. Besonderes Merkmal der Bildverarbeitungsplattform ist ihre einfache grafische Programmierbarkeit. In allen bisherigen Projekten zeigten sich die Anwender von den kreativen und flexiblen Freiräumen zur Erstellung individueller Bildverarbeitungslösungen überzeugt. Mit einem schlüssigen Benutzerinterface tritt intuitives Parametrieren an die Stelle eines aufwändigen Programmierens. Mit einem breiten Repertoire an Funktionen ist die Software für sämtliche Bildverarbeitungsaufgaben gerüstet. In der Praxis ist ein weiterer Vorteil, dass sämtliche Visionsysteme auf einer einzigen Softwareplattform arbeiten können, d.h. von einer einfachen Smart-Kamera bis hin zum PC-System mit mehreren Kameras. Das schnelle grafische Erstellen benötigter Funktionen, sowie die einfache Integration in automatisierte Systeme, verkürzen die Inbetriebnahmezeiten deutlich.

Designer & Runtime

Das zur Erstellung der individuellen Lösungen benötigte Werkzeug ist der nVision Designer. Dieser nimmt Bilder von Kameras auf, führt Bildverarbeitungsbefehle aus, kombiniert grafische Programme und zeigt Ergebnisse an. Dezent im Hintergrund steht dafür die Vision Runtime zur Verfügung. Für den Nutzer unsichtbar macht nVision Runtime Applikationen lauffähig und unterstützt die Erstellung von Benutzeroberflächen für die Maschinenanwendung, beispielsweise berührungsempfindliche Tastfelder, die der Darstellung bzw. Interaktion mit allen für die Bildverarbeitung wichtigen Merkmalen (Bilder, Histogramme, Profile, Farbpaletten, geometrische Objekte, aber auch Zahlenwerte, Eingabefelder usw.) dienen. Die nVision Runtime ist modular aufgebaut, d.h. verfügbar müssen nur jene Komponenten sein, die der Anwender in der jeweiligen Anwendung benötigt. Erfordert eine Applikation lediglich eine Teilevermessung, müssen dafür keine Module für OCR oder Barcode erworben werden. Klassische Bibliotheken bieten häufig zu Paketen geschnürte Tool-Sets. Meist sind dabei weder Anbindungen an Feldbus-Schnittstellen noch Visualisierungen für Maschinenbauer enthalten. Die nVision Runtime erlaubt somit die kostengünstige Implementierung von Applikationen. Maschinenbauer oder Systemintegratoren mit Bildverarbeitungsaufgaben bezahlen nur, was sie tatsächlich brauchen. Somit sind in zahlreichen Bereichen maßgeschneiderte Lösungen inklusive passgenauer Implementierung möglich. Anlagen erhalten damit optisch wie bedientechnisch ihr eigenes Look&Feel in Anlehnung an die jeweilige Firmen-CI.

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Hunderte von Funktionen

nVision enthält Hunderte von Funktionen für die Bildverarbeitung und Bildanalyse. Dazu zählen u.a. Lokalisieren, Kalibrieren, Kantenvermessung, Template Matching, Identifikation von 1D-/2D-Codes, OCR/OCV, Oberflächenprüfungen, Blobanalysen, Vollständigkeitskontrollen und viele mehr. Über Datenfluss-Graphen können diese einfach miteinander verknüpft werden. Mitunter sind mehrere Bildverarbeitungsfunktionen erforderlich, um Bilder zu verarbeiten. Mittels arithmetischer und logischer Operatoren können Bilder oder Konstanten addiert, subtrahiert, multipliziert, dividiert und über logische Wahrheitstabellen verknüpft werden. Diverse Filterfunktionen oder morphologische Transformationen unterdrücken unerwünschtes Bildrauschen, Unschärfe bzw. verstärken gewünschte Effekte. Die Analyse-Funktionen ermitteln statistische Informationen z.B. aus Bildern, Linienprofilen oder Histogrammen. Blob- oder Partikel-Analysen erfassen zusammenhängende Pixel-Bereiche in Gruppen, Filter- oder Klassifizierungsfunktionen und teilen die Partikel in Klassen ein. Nach Segmentierung und Trennung in einzelne Objekte lassen sich zahlreiche geometrische oder intensitätsbasierte Features berechnen. Nicht zuletzt schöpft nVision seine Leistungsfähigkeit auch aus der zugrunde liegenden Bibliothek für Grafik und Bildverarbeitung. Die di-soric nGI Bibliothek ist eine leistungsfähige, in C++ geschriebene Bibliothek für Computer Vision. Deren Module können einzeln oder in Kombination lizenziert werden.

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