SPS-Programmierung mit Funktionsblöcken



Bild: Bachmann Electronic GmbH

Um die Codesys-basierte Oberfläche M-PLC sukzessive abzulösen, ermöglicht es Bachmann seit gut zwei Jahren, die Aufgabenstellungen der Programmierung mit Hilfe der IEC61131-3 basierten Programmiersprache ST im PLC Developer zu lösen. Jetzt folgt die grafische Programmiersprache CFC/FBD (Continuous Function Charts/Function Block Diagram). CFC ist intuitiv und unkompliziert zu programmieren. Der Code lässt sich wiederverwenden. Komplexe Applikationslogik ist gut kapselbar und die Datenflussanalyse beim Debuggen bringt oft wichtige Erkenntnisse. Bachmann legte bei der Entwicklung des CFC-Editors auf einige Punkte besonderes Gewicht: Das Tool lässt sich nicht nur mittels Maus komfortabel bedienen – dies ist bei grafischen Programmiersprachen die Regel – sondern auch mit Hilfe der Tastatur. In der Praxis sind hierdurch Projekte effizient umsetzbar. Der PLC Developer bietet zudem übersichtliche Tool-Tipps: kontextsensitive Information über den Datentyp, den Initialisierungswert, Funktionsblock-Interfaces oder die Code-Dokumentation. Weiters eine intelligente, kontextabhängige Autovervollständigung für einfachste Funktionsaufrufe, inklusive vordefinierter Code-Blöcke. Zudem erlaubt die durchgängige Code-Navigation eine einfache Handhabung umfangreicher Applikationen. Um schnell zu Ergebnissen zu kommen, besitzt das Tool ein übersichtliches Debugging: Die aktuellen Werte werden direkt im Diagramm dargestellt; bool’sche Werte werden entsprechend ihres Werts mit einer benutzerdefinierten Einfärbung hervorgehoben. Ein praktisches Feature ist die Möglichkeit, aus dem programmierten Diagramm direkt eine Visualisierung basierend auf der Programmlogik inklusive Darstellung der Online-Werte zu generieren. Dies erlaubt eine schnelle Erstdiagnose vor Ort ohne ein zusätzliches Engineering-Tool mit dem passenden Projektstand.

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